Kategorie: Werkzeuge / Zubehör

Fragen & Antworten

Hier finden Sie alle häufig gestellten Fragen & Antworten, die wir für Sie bereitgestellt haben.

Automatisierte Prozesse arbeiten mit definierten Positionen und Bewegungsabläufen. Die Lötspitze muss deshalb Lötstelle und Anschluss reproduzierbar kontaktieren. Bei K-Lötspitzen mit Nut beeinflusst die Geometrie zusätzlich, wie Lot im Arbeitsbereich der Spitze bereitgehalten und an der Lötstelle eingesetzt werden kann.

Die Breite sollte zur Geometrie und Anordnung der Anschlüsse sowie zum verfügbaren Bauraum passen. Zusätzlich müssen Kontaktfläche, Wärmebedarf und benötigte Lotmenge berücksichtigt werden. Eine möglichst breite oder schmale Spitze ist daher nicht grundsätzlich die bessere Lösung.

Nein. Schlepplöten ist eine mögliche Prozessführung, beispielsweise bei Anschlussreihen. K-Spitzen mit Nut können je nach Geometrie auch für einzelne Lötstellen eingesetzt werden, wie die Anwendungen an Mikroschaltern und Ultraschallsensoren zeigen.

In der Nut kann Lot im Arbeitsbereich der Lötspitze bereitgehalten werden. Dieses Lot lässt sich je nach Anwendung während einer geführten Bewegung oder an einer einzelnen Lötstelle einsetzen. Breite und Tiefe der Nut müssen dabei zur jeweiligen Lötaufgabe passen.

K-Lötspitzen mit Nut eignen sich je nach Ausführung unter anderem für Anschlussreihen, Steckverbinder, Mikroschalter und Sensoranschlüsse. Die passende Variante richtet sich nach Lötstellengeometrie, Wärmebedarf, benötigter Lotmenge und Bewegungsablauf.

Sobald alle Lötverbindungen vollständig aufgeschmolzen sind, kann das Bauteil mit der integrierten Vakuum-Pipette und einem passenden Saugnapf angehoben werden. Voraussetzung ist eine für die Vakuumaufnahme geeignete Düse Bei korrekter Anwendung lässt sich so das Risiko verringern, Lötflächen (Pads) oder Leiterbahnen durch gewaltsames Abziehen zu beschädigen.

Eine Unterheizung kann insbesondere bei größeren oder thermisch massiven Leiterplatten sinnvoll sein. Durch das Vorwärmen der Baugruppe kann die erforderliche Temperaturdifferenz reduziert werden, die anschließend über die Heißluft von oben eingebracht werden muss.

Die Heißlufttemperatur der FR-811 lässt sich von 50 bis 600 °C einstellen. Der Luftvolumenstrom lässt sich zwischen 5 und 115 l/min einstellen. Der tatsächliche Luftstrom kann je nach verwendeter Düsengeometrie variieren.

Die FR-811 ist für professionelle SMD-Rework-Aufgaben ausgelegt. Sie eignet sich unter anderem für Baugruppen mit hoher Packungsdichte oder höherem Wärmebedarf sowie für Bauteile, bei denen mehrere Lötstellen gleichzeitig mit Heißluft erwärmt werden müssen.

Wichtig sind Größe und Geometrie der Lötstelle, thermische Masse, Zugänglichkeit und benötigte Kontaktfläche. Auch Taktzeit und Prozessstabilität sollten berücksichtigt werden. Die D-Form muss ausreichend Wärme übertragen, ohne benachbarte Bauteile oder Strukturen zu beeinträchtigen.